Osteopathie

Fragen und Antworten

Wer übernimmt die Kosten für eine osteopathische Behandlung?

Die osteopathische Behandlung ist zuerst einmal eine Privatleistung, allerdings geben viele gesetzliche Krankenkassen einen Zuschuss. Bei Privatversicherten wird nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker abgerechnet. Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse!

Benötige ich eine Verordnung/ein Rezept?

Auch dies ist von der jeweiligen Krankenkasse abhängig. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Das ist sehr unterschiedlich. Es kommt immer auf den jeweiligen Patienten an, aber man sollte bei der ersten Behandlung mit mindestens 60 Minuten Dauer rechnen.

Was kann ich nach einer osteopathischen Behandlung meinem Körper Gutes tun?

Vermeiden Sie am Tag der Behandlung anstrengende Arbeiten und Sport. Trinken Sie zusätzlich mindestens 1 Liter Wasser und gönnen Sie sich viel Ruhe und Schlaf.

Osteopathie-Behandlung auf dem Rücken einer Patientin.

© Foto: Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e. V.

Was ist Osteopathie?

Vor 140 Jahren erkannte und benannte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.

Osteopathie ist eine Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet – zum einen in der Einheit von Körper, Geist und Seele und zum anderen in seiner körperlichen Einheit auf allen Ebenen.

Der Ansatz der Osteopathie

Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.

Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauffolgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.

Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese so genannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden. Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen können sich aus Sicht der Osteopathie über die Faszien verbreiten und sich an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zeigen.

Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung?

Die Feststellung einer Dysfunktion setzt langes und intensives Training des Tastvermögens voraus. Die osteopathische Behandlung erfolgt mit eigens entwickelten osteopathischen Techniken. Ziel der Behandlung ist es, durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur den Körper dabei zu unterstützen, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.

Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von Symptomen ist nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es häufig ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.

Jede Behandlung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf der Behandlungen ist von dem Einzelfall abhängig.

Osteopathie für Schwangere

Viele Schwangere fragen sich: "Was kann ich tun, um eine möglichst komplikationslose und beschwerdefreie Schwangerschaft und Geburt zu erleben?" 

Eine Möglichkeit, um Beschwerden in der Schwangerschaft vorzubeugen, ist die Osteopathie.

Eva Anstatt bei der osteopathischen Behandlung einer schwangeren Patientin.
Eva Anstatt bei der osteopathischen Behandlung eines Babys.

Osteopathie für Säuglinge und Kinder

Die  Osteopathie  ist  für  alle  Altersklassen.  Dies  gilt  selbstverständlich  auch  für  Kinder,  die sich  in  einem  Lebensabschnitt  befinden,  in  dem  sich  innere  und  äußere  Einflüsse  so entscheidend  auswirken.  In  keiner  anderen  Phase  der  Entwicklung  macht  der  Organismus solche  großen  anatomischen,  physiologischen  und  psychischen  Veränderungen  durch.

Aus  Sicht  der  Osteopathie  können  bereits  mit  der  Geburt  Funktionsstörungen  entstehen,  die erst  Jahrzehnte  später  zu  Symptomen  führen  oder  bestimmte  Krankheiten  begünstigen.  Der Osteopath  sucht  nach  der  Ursache  der  Funktionsstörung  mit  dem  Ziel,  der  betroffenen Struktur  ihre  ursprüngliche  Bewegung  zurückzugeben.

Ziel  der  osteopathischen  Behandlung  ist  es,  das  Kind  in  seiner  Entwicklung  optimal  zu unterstützen  und  die  Selbstheilungskräfte  des  kleinen  Körpers  zu  mobilisieren  und  auch prophylaktisch  Fehlentwicklungen  entgegen  zu  wirken.

Um  Säuglinge  und  Kinder  zu  behandeln,  ist  es  wichtig,  die  unterschiedlichen Entwicklungsstufen  des  Kindes  genau  zu  kennen  und  die  normale  sensorische,  emotionale und  neurologische  Entwicklung  des  Kindes  und  die  spezielle  Kinderpathologie  zu  kennen.

Bitte beachten: Bis zu 48 Stunden nach einer Impfung ist eine osteopathische Behandlung kontraindiziert!

Kindersymbol des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e. V.

Kindersymbol

Unsere Praxis ist mit dem Kindersymbol des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e. V. ausgezeichnet.

Therapeuten haben sich nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Osteopathieausbildung entsprechend den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft "Osteopathische Behandlung von Kindern" weitergebildet und verfügen über langjährige praktische Erfahrung in der Behandlung von Kindern.

Logo des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e. V.

Zuschüsse der Krankenkassen

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilig Kosten für osteopathische Behandlungen von Mitgliedern des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e. V. Über den folgenden Link gelangen Sie zur Liste der Krankenkassen, bei der Sie sich über die jeweiligen Bedingungen, die Leistung und die Abrechnungsart Ihrer Krankenkasse informieren können. 

Blick aus dem Fenster mit Sicht auf Tannen und Laubbäume; auf der Fensterbank im Vordergrund stehen Informationsbroschüren zur Osteopathie und eine Orchidee.

Formulare

Vor Beginn Ihrer ersten Behandlung erhalten Sie eine Patientenaufklärung sowie den Behandlungsvertrag zur Unterschrift. 

Gerne können Sie diese auch bereits ausgefüllt mitbringen.

Porträtfoto von Heilpraktikerin Eva Anstatt

Heilpraktikerin

Fachbereich Osteopathie

Eva Anstatt

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